Über mich

Ich bin Simone Attermeyer – Ärztin, Ergotherapeutin, Entspannungstherapeutin, Yogalehrerin, Achtsamkeitsmeditations-Kursleiterin und Intensivwahrnehmerin mit Berufserfahrung im Gesundheitswesen seit 2003.

Meine berufliche Laufbahn schenkte mir Einblicke in unterschiedliche Bereiche und Funktionen innerhalb des Gesundheitssystems.

Diese multiprofessionelle Berufserfahrung ermöglicht mir ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen medizinischer und therapeutischer Arbeitsrealitäten – aus unterschiedlichen Perspektiven:

  • als Ärztin
  • als Ergotherapeutin
  • als Begleiterin von Veränderungsprozessen
  • als Teil komplexer Versorgungssysteme
  • als neurodivergente Fachperson innerhalb normorientierter Strukturen
  • als Achtsamkeits- und Yoga-Praktizierende /-Lehrende /-Lernende

Diese Vielperspektivität erlaubt mir, Herausforderungen nicht nur individuell oder als Entweder-oder-Option zu begreifen, sondern ihre systemischen Zusammenhänge zu entdecken und neugierig immer wieder neu zu erforschen.

Zur Übersicht werden nur Jahresangaben angegeben. Auf Wunsch kann ein detaillierter, formeller Lebenslauf angefordert werden.

Zwischen den Einsätzen als Assistenzärztin wurden BEWUSST jeweils ein- bis dreimonatige Pausen genutzt, um Gelerntes adäquat und in der Tiefe zu integrieren und sich auf den neuen Einsatz vorzubereiten.

Seit 2026

Prozessbegleiterin und Impulsgeberin in eigener mobiler Praxis «SalutoGEHnesis – Mobile Resilienzmedizin»

Medizinstudium und Berufsausübung als Ärztin

2014 – 2021: Medizinstudium, Johannes Gutenberg Universität Mainz (Deutschland)

2024 – 2026: Assistenzärztin und oberärztliche Tätigkeit in Vertretung im Zentrum für Angst- und Depressionsbehandlung Zürich (ZADZ)

2024: Assistenzärztin in der Cityprax Glarus AG, Hausarztpraxis in Glarus

2022 – 2023: Assistenzärztin im Arud, Zentrum für Suchtmedizin in Zürich

2021 – 2022: Assistenzärztin in der Klinik St. Pirminsberg (St. Gallische Psychiatrie-Dienste Süd) in Pfäfers

2014 – 2021:

  • Urlaubsvertretungen / temporärer Einsatz als Ergotherapeutin in verschiedenen Einrichtungen (Deutschland)
  • Freiberufliche Tätigkeit als Ergotherapeutin (Deutschland mit Einsätzen in London im Rahmen von AOT – alltagsorientierter Therapie)
  • Temporäre Übernahme einer ergotherapeutischen Praxisleitung in Vertretung (Deutschland)
  • Unterassistentin im Kantonsspital Glarus (vier Monate)
  • Unterassistentin im Kantonsspital Aarau (vier Monate)
  • Unterassistentin im Schweizer Paraplegiker Zentrum, Nottwil (vier Monate)
  • Learn-and-Earn-Tätigkeit im St. Josefs-Hospital, Wiesbaden (Deutschland)
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin / studentische Hilfskraft in der präventiven Kardiologie im Uniklinikum Mainz (EmDia-Studie) (Deutschland) (2017)
  • Freie Autorentätigkeit beim Gesundheitsportal «Dr. Gumpert» (2016 – 2018)

Berufsausübung als Yogalehrerin

2024 – 2026: Yogalehrerin in Vertretung beim „Yoga am Fluss“ in Ennenda

Integrierte Tätigkeit im Rahmen von Gesundheitsförderungsprogrammen im Zentrum für Angst- und Depressionsbehandlung Zürich (ZADZ) 

Berufsausübung als Ergotherapeutin

2007 – 2014: Asklepios Neurologische Klinik Falkenstein (Deutschland) 

2005 – 2007: Praxis für Ergotherapie und Rehabilitation Manfred Skibicki in Kempen (Deutschland)

2003 – 2005: Geriatrische Rehabilitationseinrichtung St. Elisabeth-Hospital in Mettingen (Deutschland)

Entwicklungspolitisches Engagement

2015 – heute: Patenschaft bei «Children Sponsorship Programs in Enugu»

2009 – 2010: Projektarbeit in Malaysia in einer interdisziplinären Rehabilitationseinrichtung und Förderschule im Rahmen des ASA-Programms (entwicklungspolitisches Lern- und Qualifizierungsprogramm)

Sonstiges Engagement im Angestelltenverhältnis, z. B.:

  • Mitgestaltung der Gesundheitsförderung von Mitarbeitenden
  • Etablierung neuer Einzel- und Gruppenangebote
  • Mitarbeit im Ethikkomitee

Auszeichnungen und Erfolge

2025: Bestleistungen in ärztlicher theoretischer Fortbildung (zwei Buchgewinne)

2015 – 2019: Stipendium der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung

2014: Chefärztliche Anerkennung für herausragende klinische Leistungen und besonderes Engagement als Ergotherapeutin in der Asklepios Neurologischen Klinik Falkenstein

2009 – 2010: Stipendium durch das ASA-Programm (entwicklungspolitisches Austausch- und Stipendienprogramm)

Weiterbildungen und Grundkurse über einen längeren Zeitraum

2026 – heute: Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeine Innere Medizin (FMH)

2021 – 2026: Weiterbildung zum Praktischen Arzt (FMH)

2021 – heute: Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (FMH)

2024 – 2025: Einjährige Ausbildung in Yogatherapie bei Dr. Peter Poeckh (YYT 300)

Ausbildung zur Yin-Yogalehrerin bei Tanja Seehofer (YYT 32)

2024 – 2023: Yogalehrerausbildung bei La Casa Shambala (YYT 200)

2021 – 2023: Grundkurs der postgradualen Weiterbildung in systemischer Psychotherapie am Meilener Institut Zürich 

2022: Ausbildung zur Komplementärtherapeutin mit Schwerpunkt Yogatherapie am IKT – Institut für Komplementärtherapie (aktuell pausiert)

Ausbildung zur Achtsamkeitsmeditations-Kursleiterin bei Yoga Vidya

2008 – 2009: Ausbildung zur Hospizhelferin beim Hospiz Verein Kelkheim e.V. Weg-Begleiter

2007: Ausbildung zur Entspannungstherapeutin in der Paracelsus Heilpraktikerschule

2006: Ausbildung zur Fachtherapeutin für Kognitives Training nach Dr. F. Stengel 

Ausbildung zur Rückenschulleiterin nach Dr. Brügger

2004: Ausbildung zur Bobaththerapeutin (IBITA – International Bobath Instructors Training Association)

2002: NLP-Grundkurs (im Rahmen der Ergotherapieausbildung)

Grundkurs Kinästhetik in der Pflege

Zahlreiche kurze Fachfortbildungen und Supervisionen gemäss des Reglements des Berufverbandes FMH und des Ergotherapieverbandes sowie Fortbildungen im Bereich Mind-Body-Medicine

Lehrtätigkeit

2021 – 2022: Unterstützung der praktischen Ausbildung von Unterassistent:innen

2007 – 2014: Praxisanleiterin von Ergotherapiestudent:innen

2011: Tutorin im ASA-Programm (entwicklungspolitisches Austausch- und Stipendienprogramm)

Berufsausbildung

2000 – 2003: Staatlich anerkannte Ergotherapeutin

Schulabschluss

1999: Abitur

  • FMH – Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (www.fmh.ch)
  • VSAO Zürich – Verband Schweizerischer Assistenz- und Oberärzt:innen (www.vsao-zh.ch)
  • Systemis – Schweizerische Vereinigung für Systemische Therapie & Beratung (www.systemis.ch)
  • SensIQue – Netzwerk für Hochbegabung und Hochsensibilität (www.sensique.net)
  • Verband Neurodiversität – Dachverband und Verein für neurodivergente Fachpersonen und regionale Vereine (www.neurodivers-dach.org)
  • Netzwerk HSP – Expertenportal für Hochsensible (www.hochsensibilitaet-netzwerk.com)

«Der Weg bildet sich dadurch, dass er begangen wird.»

(Zhuangzi)

Meine besondere Kompetenz für Ärzt:innen & Gesundheitsfachpersonen

Ich kenne die Alltagsrealität des Gesundheitswesens nicht nur theoretisch, sondern hautnah:

  • hohe oder / und unklare Verantwortungsverteilung
  • komplexe Entscheidungen unter Zeitdruck
  • emotionale und ethische Herausforderungen
  • permanente Reizdichte auf Kosten von tiefgründigeren Verarbeitungsprozessen
  • struktureller Druck

Diese Berufs- und (Er)Lebenserfahrung bietet mir die Gelegenheit, stetig das zu trainieren, was viele Menschen sich wünschen: Gelassenheit, Präsenz, Humor, Empathie mit Anderen und mit mir selbst – nicht trotz all dem, sondern dank all dem… 

Es versetzt mich in die Lage, auf Augenhöhe zu begleiten.

Ich verstehe nicht nur, ich erlebe hautnah die Sprache, Denklogik und Belastungsrealität medizinischer Professionen.

Dadurch begleite ich Ärzt:innen und Gesundheitsfachpersonen fachlich fundiert, menschlich und praxisnah.

Meine Haltung

«Kommunikation ist eine Kette mehr oder weniger nützlicher Missverständnisse.»

(Steve de Shazer)

Missverständnisse in Interaktionen von Menschen oder auch von Körper und Psyche sind völlig natürlich und an sich kein Problem – wenn man sich dessen bewusst ist und jenen neugierig und offen begegnet.

Das Leben hat mich gelehrt, Symptome, Situationen und Belastungen nicht auf Entweder-oder-Ebenen zu betrachten: Mensch oder Gemeinschaft, Krankheit oder Gesundheit, Psyche oder Körper, Ratio oder Emotio usw. sondern immer in grösseren Kontexten von Gleichzeitigkeiten und Rückkopplungsmechanismen zu verstehen:

Im Zusammenspiel von biologischen, psychischen, sozialen und strukturellen Einflussfaktoren und Perspektiven.

Gesundheit ist kein Zustand – sie ist ein Prozess.

Sie bewegt sich im Wechselspiel zwischen Mensch, Beziehungen, Arbeitsbedingungen, gesellschaftlichen Erwartungen, Prägungen, Bedürfnissen, Perspektiven und organisationalen Rahmenbedingungen.

Gerade durch meine beruflichen Erfahrungen in unterschiedlichen Funktionen und Rollen des Gesundheitswesens habe ich gelernt, differenzierter zu schauen und nachzuspüren, weniger zu beurteilen und mich immer wieder überraschen zu lassen von vielfältigen Ausdrücken komplexer systemischer Zusammenhänge.

Diese Perspektive prägt mich und meine gesamte Arbeit.

Ich verbinde medizinisches, alltagsmeditatives, systemisches, achtsamkeitsbasiertes Erleben mit einem salutogenetischen, beweglichen Blick auf Gesundheit.

Meinen Lebenslauf finden Sie hier 

Neurodivergenz als Stärke in einem salutugenetisch denkenden Gesundheitswesen

Neurodivergente Ärzt:innen und Fachpersonen verfügen häufig über besondere Ressourcen:

Differenzierte Wahrnehmung

Erkennung von feinsten Veränderungen und komplexen Muster

Vernetztes Denken

Kontexte werden systemübergreifend erfasst.

Immense Innovationskraft

Neue Lösungswege zeigen sich dort, wo lineare Standards blind sind.

Ausgeprägte Resonanzfähigkeit

Hohe Empathiefähigkeit und Sensibilität für Dynamiken.

Sinnbezug

Starker innerer Antrieb, eine Tätigkeit um ihrer selbst willen auszuüben.

Diese Qualitäten sind wertvolle Ressourcen für ein zukunftsfähiges, salutogenetisch denkendes, bewegliches Gesundheitssystem, das Menschen in ihrem Menschsein unterstützt.

Mein tiefes Bedürfnis ist es, diese Potenziale sichtbar und wirksam werden zu lassen.

Meine Vision

Ich möchte dazu beitragen, dass es mehr Raum gibt für Diversität, Lebendigkeit und Authentizität – auch im Bereich der Gesundheit.

Gesundheit ist immer auch eine Frage von:

  • Dynamiken
  • Interaktionen
  • Kultur
  • Kontext
  • Perspektive

Meine Angebote offerieren einen Beitrag zu einer lebendigeren, gesundheitsfokussierenden, neurodiversitätssensibleren, achtsameren und menschlicheren Systemkultur ( = das unsichtbare Gefüge aus Werten, Normen, Kommunikationsmustern und Regeln, das soziale Systeme prägt).

Für mehr Menschsein im Menschsein.

Für mehr Veränderungsfreiheit in Veränderungsprozessen.

Für mehr Neugier auf natürliche Lebendigkeit im Kontakt mit sich, Anderen und scheinbaren «Andersartigkeiten».

SalutoGEHnesis

Wissenschaftlich fundiert. Systemisch wirkungsvoll. Achtsam lebendig.

Für mehr Menschsein, das lebendig erlebt.

Für mehr Achtsamkeit, die mehr Gestaltungsfreiraum schafft.

Für mehr Diversität, die neue Perspektiven öffnet.